Goodbye Colombia🇨🇴 – Hello Ecuador🇪🇨

Der erste Grenzübergang ist geschafft! Vor einer Woche sind wir Samstag Morgens bei Ipiales/ Tulcan über die Grenze von Kolumbien nach Ecuador geschritten.

San Agustín

Ein archeologischer Nationalpark mit in Stein gemeiselten Figuren aus der Zeit vor Christus wurden hier in den letzten 20 Jahren gefunden und ausgegraben. Eine nette kleine Wanderung durch den Park, wo man von Schauplatz zu Schauplatz läuft. Interessant wenn man bedenkt aus welcher Zeit sie stammen und mit welchen Mitteln sie gemacht wurden (der Park ist auch Teil des UNESCO Weltkulturerbes). 


Long road to Otavalo

Der Weg nach Ecuador gestaltete sich ziemlich happig. Viele Busfahrten inkl. einer 16h statt 8h Fahrt über die „Trampolin del Muerte“ die schönste und zugleich gefährlichste Strasse Kolumbiens. Da es tagelang geregnet hatte, wurden die Bäche die über die nicht geteerte Strasse fliessen zu Flüssen, eingestürtze Bäume quer drüber und Erdrutsche, die die Strasse über Stunden komplett lahm legte. So verbrachten wir den Tag in einem Minibus und waren schon genervt, da am Morgen unsere grossen Rucksäcke vom Dachträger eines Collectivotaxis flogen bei ~80km/h – Ergebnis: Risse, fehlende Schnallen, kaputte Stirnlampe, aufgeplatzte Sonnencreme, angepisster Fahrer nach dem wir nicht bezahlen wollten (er hat die Rucksäcke nicht angebunden und noch dazu behauptet das sei schon sicher) und zwei sehr genervte Adrian & Nicole am Anfang einer langen Busreise. Ein Tag zum vergessen.


Direkt an der Grenze zu Ecuador befindet sich ein Must-see El Santuario de las Lajas die neogotische Kirche, welche in einem engen Tal über einen Fluss und in den Fels hinein gebaut wurde. DER Pilgerort hier, man kann Kanister kaufen um heiliges Wasser mit nach Hause zu nehmen. Alte & gebrechliche Leute und Familien mit Neugeborenen nehmen den steilen Weg auf sich, um eine Segnung zu erhalten. Da wir offensichtlich nicht zum Zielpublikum gehören, machten wir einfach ein paar Fotos von der wirklich schönen Kirche und gingen (um einiges schneller als die mit gesegnetem Wasser bepackten Leute 😜) weiter Richtung Grenzkontrolle 👋🏼👋🏼🇨🇴, wo wir dann einen Bus nach Otavalo nehmen konnten👉🏼🇪🇨🤗


Fazit Kolumbien

Kurzgesagt – Kolumbien ist wunderschön und wird in Europa zum grössten Teil völlig falsch eingeschätzt! Das Land hat von weissen Stränden, einsame Wüsten bis zu grünsten Wäldern alles zu bieten. Die Menschen hier sind nett und meistens hilfsbereit, jedoch noch etwas mit dem wachsendem Tourismus überfordert. In den letzten 3-5 Jahren hat Kolumbien einen regelrechten Umbruch erfahren und die Wirtschaft hier wächst extrem (relativ gesehen sind sie an Platz eins in Südamerika), was man auch als Tourist spürt. Die Leute möchten ihren schlechten Ruf ablegen und die neuen Möglichkeiten, die sich ihnen endlich bieten, nutzen. In punkto Sicherheit haben wir persönlich keine schlechten Erfahrungen gemacht, natürlich läuft man nicht mit der Kamera und voller Schmuck um den Hals gehängt und dem vollen Portemonnaie in der Gesässtasche herum und macht sich selbst zum einfachen Ziel. Aber mit etwas gesundem Menschenverstand (was man insgesamt im Leben immer bei sich tragen sollte😉) und evtl. auch etwas Spanischkenntnisssn ist das Reisen hier sehr toll und einigermassen einfach zu meistern. Also wir empfehlen Kolumbien all jenen die etwas Abenteuer und gleichzeitig eine beeindruckende Flora & Fauna erleben wollen sehr! Who knows, wir haben noch lange nicht alles gesehen vom Land – maybe we’ll be back! 😘

Otavalo

Unser erster Stopp in Ecuador hiess Otavalo. Hier kamen wir extra wegen dem  berühmten grossen Künstlermarkt hin (und auch weil es auf halber Strecke Richtung Quito liegt), der hauptsächlich von dem indigenen Teil der Bevölkerung in der Gegend betrieben wird. Otavalo selbst ist eher eine Kleinstadt, der sogenannte Busbahnhof liegt an der Tankstelle auf der Panamerica (Autostrasse zur Nord/ Südverbindung Ecuadors) wo man einfach einen Bus anhält um mitzufahren. Der Markt selbst war ganz süss und wir wurden schnell von einem 1.40m „grossem“ Frauchen eingelullt, was dazuführte das Nicole einen Schal kaufte und Adrian dafür ein Foto im Poncho machen durfte😄. 


Quito

Next stop Quito! Die auf 2850m gelegene Hauptstadt Ecuadors wartete mit einer wunderschönen Altstadt und etwas wechselhaftem Wetter auf uns. Als wir am Sonntag ankamen, war leider nicht viel los, da die meisten Lokale in der Stadt geschlossen hatten. Für einen Spaziergang reichte es jedoch allemal und wir genossen die schönen Kolonialbauten und die Leute auf den verschiedenen Plätzen. Am Abend sind wir zum Z’nacht dann ins Hostel neben an und haben an einet Trivianight teil genommen, leider wurden wir wegen fehlendem Wissen der Schiris („Welche Länder gehören dem Dreiländereck in Südamerika an?“ -> es gibt mehrere Dreiländerecke!! Unseres war natürlich das Falsche) knapp nur Zweiter🤓, Spass machte es trotzdem! 

Auch in Quito gibt es eine Changing the Guards  Zeremonie, diese ist immer montags und wir hatten das Glück diese mitverfolgen zu können. Im Gegensatz zu London wird hier das Ganze richtig feierlich abgehalten: Pferde & Guards-Parade, Flagge hissen zur Nationalhymne, Trommelspiele und Schlachtrufe. Und dies geschieht alles vor dem Präsidentenpalast, wo der Staaspräsident auf dem Balkon alles mitverfolgt und schön winkt & lächelt. Die Parade war wirklich cool zu zusehen, unser Timing war perfekt. Im Allgemeinen ist Quito eine mega schöne und vielfältige Stadt. Es gibt so viele Aktivitäten rund um und in Quito, man könnte locker eine Woche hier verbringen und es wird sicher nicht langweilig!


Mindo

Nur zwei Busstunden von Quito entfernt (und 1600m tiefer) entlang des Äquators befindet sich dieses kleine Dörfchen das hauptsächlich für die artenreiche Natur bekannt ist. In Mindo findet man bspw. 18% der Vogelspezien und ca. 10% der Pflanzenarten weltweit! Wir übernachteten in einen kleinen Hotel, das gleichzeitig der Orchideen und Kolibrigarten des Ortes ist. Dem entsprechend sausten uns die Kolibris um die Ohren, ein sehr lustiges Schauspiel. Beim Ziplining über den Baumkronen und mit spektakulärer Aussicht hofften wir auf etwas Action. Es war schon lustig, aber wir haben uns das Ganze etwas schneller (und gefährlicher) vorgestellt. Am nächsten Tag sind wir um 06:00h früh auf (das sollte verboten sein so früh Touren zu machen🙄), um auf Vögelbeobachtungstour zu gehen. Nebst einer Vielzahl von farbigen Vögeln sahen wir auch verliebte Papageien, schlafende Eulen und verfressene Tukane – definitiv ein Highlight.

Adíos Karibik – es geht langsam Richtung Ecuador

Parque Tayrona 

Nebst dem heissen Wetter, war einer der Gründe warum wir an die Karibikküste reisten der Park Tayrona. Ein National Park, welcher noch immer in den Händen eines indigenem Volkes ist. Die Strände hier sollen unglaublich schön sein und einziger Weg dahin zu gelangen sind Wanderungen durch das Dschungelgebiet (wo man steile Hänge hinauf geht und jeder Schluck Wasser innert 2min zu Schweiss umgewandelt wird, dank den hohen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit🙄). Wir entschieden uns eine Nacht im Park zu übernachten, jedoch nicht die 5-tägige Wanderung zur Ciudad Perdida (verlorene Stadt) zu machen. Da 7h wandern pro Tag bei diesen Bedingungen einfach nur Folter ist, plus möchte Nicole die Begegnung mit Schlangen und vor allem Spinnen noch so lange wie möglich hinaus zögern🙈 sich durch einen Dschungel zu kämpfen, ist da nicht gerade smart. 

Also sind wir mit wenig Gepäck los gelaufen, haben geschwitzt (evtl. auch  etwas geflucht), Äffchen zugeschaut wie sie von Palme zu Palme springen,  x-verschiedene Echsen erschreckt und riiiiesige Ameisenstrassen bewundert. Ausserdem „stritten“ wir uns über die Spezies eines undefinierbaren Tieres – Nicole meint es war eine Baumratte, Adi denkt ein Minireh mit Rattenkopf 😜. Irgendwann erreichten wir dann den ersten Strand und der war wirklich wunderschön, aber wegen den offensichtlich starken Strömungen nicht badetauglich. Es ging noch ca 30min weiter und endlich erreichten wir unser Camp. Abends schauten wir mit den zum grossen Teil kolumbianischen Besuchern Copa America (es gibt weder warmes Wasser, noch irgend eine Form von Netz im Park – ein TV für Fussball und Telenovelas scheint jedoch zu den Grundbedürfnissen zu gehören😄) Echt eklig war die handgrosse (!!!) Kakerlake die während des Spiels an uns vorbei kriechte – das gehört wohl dazu im Dschungel. Am nächsten Morgen ging es dann früh weiter und wir liefen in Richtung des schönsten Strand Tayronas. Frühstück gabs in einer „Bäckerei“ am Strand und wir staunten nicht schlecht als wir die YB und sogar eine Flagge eines Challenge League Vereins des FCZ’s (hahaha 😂) sahen. Die Besitzerin erklärte uns dann, dass ihr Neffe in der Schweiz Fussballer sei 😄. Anyway, wir kamen dann wirklich zu tollen Stränden mit sehr schönen Steinformationen und glasklarem Wasser. An einem konnte man auch schnorcheln, wo wir nebst Fischen in allen Farben und Formen auch drei Meeresschildkröten (mit Panzerdurchmesser ca 1m!) beobachten konnten. Ein echtes Highlight für uns🐢🐢🐢! Vor lauter Begeisterung vergassen wir uns zwischen durch wieder mit Sonnencreme einzucremen😳 und holten uns prompt beide einen schmerzenden Sonnenbrand 🐢😃😎☀️☀️😡😒😖

*wir haben endlich Schildkröten gesehen- Face*

Medellín

Nach Tayrona gings zurück nach Santa Marta von wo aus wir nach Medellín flogen. Angekommen in der berühmt- berüchtigten Stadt konnten wir erstmals wieder durchatmen… Nur noch kalte 25C und normale Luftfeuchtigkeit – yay! Die hügelige und grüne Landschaft erinnert stark an Zuhause, man fühlt sich gleich wohl.

Medellín an und für sich ist eine sehr schöne Stadt, die längst aus dem Schatten des einstigen Drogenbaro Pablo Escobar entflohen ist. Im Zentrum des Quartiers Poblado (dem Backpackerviertel) gibt’s Restaurants jeder Küche, Bars und viele Boutiquen. Es ist immer was los und es gibt unzählige Dinge zu beobachten. Im eigentlichen Zentrums Medellíns gehts etwas weniger touristisch, aber nicht weniger lebendig zu und her: Marktstände überall, ein paar sehr schöne Kirchen und viel Verkehr – Stadtleben halt. Auch cool ist der Ecopark –  mit der Seilbahn fährt man gute 15-20min zuerst über ein eher ärmeres (aber nicht weniger schönes) Quartier in die Berge und landet in einem 18km2 grossen Wald/Park. Hier kann man nebst Wanderungen auch die Flora und Fauna des westlichen Mittellands Kolumbien entdecken. Echt einen Besuch wert!


Manizales

Nach 2 Tagen in der Stadt (und einem nicht so tollem Hostel) entschieden wir uns weiter in die Kaffee-Zone, nach Manizales zu reisen. Hier übernachteten wir in einer Finca mit überragendem Ausblick auf verschiedenste Kaffeeplantagen, Bambuswälder und hügelige Landschaft. Die Besitzer der Finca Mirador lieben Tiere über alles (essen konnte man nur vegetarisch🤓) und haben einen super süssen Hund, aufspielende Katzen, spassige Vögel, nervige Hühner und gefrässige Geisschen. Mit Cielo🐶 gingen wir auch am nächsten Morgen wandern und vor allem er genoss die Wasserfälle sehr. Der steile Weg durch die Kaffeeplantage schien mit 4 Beinen einfacher bewältigen zu sein, als mit zwei. Best Touristguide ever😊. Nebst Wasserfällen und Kaffeeplantagen hatte Manizales noch heisse Quellen zu bieten – perfekt um das eher regnerische Wetter zu überbrücken. Auch sonst gäbe es viele Wanderungen durch Orchideenwälder und Kolibri-Reservats zu tun, doch da das Wetter leider nicht viel besser wurde mussten wir verzichten.


Nun sind wir mit ein paar Zwischenstopps unterwegs nach Ecuador (jetzt sitzen wir gerade im Casa Nelly in San Agustin – ein Hostel in Mitten der Natur)  D.h. wenn alles nach Plan verläuft, passieren wir am Wochenende die Grenze. Erster geplanter Stopp ist Otavalo mit dem grössten Openair-Markt Südamerikas. Wir sind gespannt!

Von Bogotá direkt in die Karibik

Schon mehr als eine Woche ist es her seit wir die Schweiz verlassen haben. Seither haben wir schon so einiges erlebt:

Bogotá

Irgendwann am späten Nachmittag sind wir in der Hauptstadt Kolumbiens angekommen – nach insgesamt 13h Flugzeit plus 3h Aufenthalt in Madrid, waren wir langsam aber sicher müde und zu nichts mehr zu gebrauchen. Die nächsten zwei Tage gingen wir dann auf Erkundungstour durch Bogotá bzw den Stadtteil La Candelaria. Vom kolumbianischen Café, exotischen Markt (Adrian hat seine erste Riesenameise gegessen😁) und sogar echt schweizerischen Restaurant (inkl. Rösti, Raclette & Fondue😄) gibt es hier alles – logisch in einer 10 Millionenstadt! Unsere Higlights waren  das Museo del Oro – wo die weltgrösste präkoloniale Goldsammlung zu sehen ist, Monserrate – nach 5 minütiger Seilbahn Fahrt hat man aus 3150m eine wundervolle Aussicht über ganz Bogotá und die Graffiti-Tour – wo man in gut 3 Stunden ein völlig neuen Blick auf die Stadt erhält. 
Wettermässig war Bogotá eher kalt, bei rund 15C kam nicht gerade Sommerfeeling auf. Ansonsten ist die Höhe (liegt auf ca. 2600m) nicht zu unterschätzen. Nach der ersten Nacht bekamen wir beide dumpfe Kopfschmerzen, dagegen tranken wir einfach Cocatee (ja, das sind auch die Blätter aus welchen Kokain produziert wird) – den gibts an jeder Ecke und schmeckt ähnlich wie Pfefferminze. 


An unserem zweiten Abend hier fand das Eröffnungsspiel der Copa America⚽️ statt. Es spielte USA gegen Kolumbien, was auch nicht zu übersehen war! Die ganze Stadt trug das Fussballtrikot, vom Taxifahrer bis zum Anzugträger (über Hemd und Krawatte😂), das war als Fussballfan echt schön anzusehen. Da könnte sich die Schweiz eine grosse Scheibe abschneiden – so kommt Stimmung und Freude unter den Leuten auf! Natürlich gingen wir auch den Match mit den Kolumbianern schauen, das 2-0 für Kolumbien garantierte die Riesenfete.

Nach 3 Tagen Höhenklima entschieden wir uns an die Karibikküste Kolumbiens, nach Cartagena, zu fliegen. Lustigerweise kostete der Flug mit der Billigairline gleich viel wie das Busticket, man spart einfach rund 18-20h Stunden ein. Die Entscheidung fiel also schnell zugunsten des Flugs. Am Flughafen angekommen wurde uns mitgeteilt, dass der Flug gecancelled ist 🙈 das liessen sich die Leute aber nicht gefallen. Ein wütender Mob von Passagieren mit „quieremos solucion“ Rufen und Verständigung des nationalem TV Senders (Nicole wurde sogar als praktisch einzige Englisch Sprechende interviewt😄) schaffte schliesslich die Fluggesellschaft zu einer Lösung zu überzeugen. Eine Ersatzmaschine wurde geschickt und wir erreichten Cartagena mit 4h Verspätung doch noch. 

Cartagena

Kariiiibik🍹🌴☀️ endlich Sonne und Sommer! Jeans und Pulli konnten wir getrost weg packen, 30-35C und etwa 90% Luftfeuchtigkeit waren angesagt. 

Die Altstadt von Cartagena ist einfach nur wunderschön! Farbige Fassaden, reichlich an Blumen geschmückte Balkone, Strassenverkäufer und Musik überall. Man kommt sich wie in Pirates of The Carribean vor, Captain Jack Sparrow steht sicher an der nächsten Ecke und heuert eine Crew an. 
Viel gemacht, ausser die schönen Gassen erkundet, haben wir hier nicht. Es war schlichtweg einfach zu heiss bzw. vor allem auch feucht. Klimatisierte Bars waren willkommene Ziele auf unserer Stadttour. Zudem ist Cartagena im allgemeinen eher überteuert, den Touristen sei Dank. Das Bier kostet das Doppelte wie in Bogotá, die Restaurants sind zum Teil dreimal teuerer. Viele Amerikaner kommen hier her in den Strandurlaub, nebst der Altstadt und dem Hipsterviertel gibt es auch einen Teil wo sich Hotel neben Hotel reiht und viele noch im Bau sind. Man kann sich gut vorstellen, dass bis in ein paar Jahren hier ein Ferienort à la Punta Cana, Cancun etc. entstanden sein wird. 


Santa Marta

Gute 4h östlich von Cartagena befindet sich die etwas glanzlose Stadt Santa Marta. Hier hat der Tourismus praktisch nichts verändert, auch wenn es DER Ausgangsort für den National Park Tayrona ist. So stellt man sich eine südamerikanische Stadt vor: die Strassen leben förmlich von Strassenständen die alles mögliche verkaufen. Köstliche Früchte, Grillspiesschen, Fussballtrikots (natürlich von Kolumbien’s Nati), Handys, Fernbedienungen, Kleider, Haushaltsgeräte, sogar Goldschmuck, alles gibt’s an der Strasse zu kaufen. Hier kann man locker alleine mit beobachten, Stunden verbringen. 

Wir sind jedoch auch nach Santa Marta gereist, um in den National Park Tayrona zu kommen. Und genau in diesem sind wir jetzt… Wunderschöne Strände säumen die dschungeligen Hügel, der Park gehört bis heute noch einem indigenen Stamm, welchen ihn auch verwaltet. Schlafen tut man in Hängematten oder in Zelten umringt von Zikaden, Fledermäusen und sonstigen lärmigen Tieren. Natur pur halt 😊

Doch davon erzählen wir das nächste Mal mehr.

Hasta la vista Suiza! 

ES GEHT LOS! 

Die Boardkarten in der Hand, das Gepäck eingecheckt – es kann losgehen! 😎

Nach der letzten Nacht in der Schweiz, ist es jetzt soweit. Um heute um 05:15h sind wir Richtung Flughafen los (Danke Ivo!!!), entsprechend müde sind wir noch..

Wir fliegen nun zuerst nach Madrid, dann nach ein paar wenigen Stunden Aufenthalt weiter nach Bogotá.

Es fühlt sich noch immer sehr sureal an, aber wir sind mega gespannt auf die nächsten paar Monate! 

Noch 5 Minuten bis zum Abflug – jetzt heisst es die letzten Minuten auf Schweizer Boden geniessen! 

Goodbye Switzerland👋🏼