Peru, Peru – a lot to do

In den letzten Tagen war gut funktionierendes Internet eher schwierig zu finden… Hier aber wieder ein Update von uns!

Huaraz

Vor zwei (jetzt schon drei) Wochen waren wir in Huaraz, dem in den Anden gelegenen Dörfchen. Dort planten wir eine Wanderung zu berühmten Laguna 69, dem auf 4600m gelegenen Bergsee. Innerhalb von 2.5h wanderten wir die 450 Höhenmeter hinauf. Es stellte sich bald heraus, dass wir viel fitter und an die Höhe akklimatisierter waren als viele andere. Wir gehörten zu den ersten die oben ankamen und hatten wenig Mühe mit der Atmung. Oben angekommen erwartete uns nebst tollen Blick ins Tal eine strahlend blaue (und eiskalte) Lagune, welche von den höchsten Bergen Perus inkl Gletschern umgeben war. Einfach nur mega schön! 


Lima

Nach unserer Wanderung gings per Bus weiter nach Lima, der Hauptstadt Perus. Wir fuhren von den schneebedeckten Bergen durch braune Landschaften bis hin zur in sanddünigen Küste. In Lima selbst angekommen sind wir natürlich direkt zum Hostel, da dort Sheena mit ihrer Kollegin auf uns wartete. Nach mehr als neun Monaten waren die Schwestern wieder vereint – einige andere Hostelgäste waren sichtlich verwirrt ab der Begrüssung😂. Wir reisen nun für einige Wochen zusammen weiter.

[Las hermanas en Lima]

In Lima verbrachten wir 2 Nächte. Die Stadt selbst ist so riesig, man benötigt locker eine Stunde von dem Viertel in dem wir blieben (Miraflores) in die Altstadt, dem Centro Histórico, zu gelangen. Dort konnten wir wieder die Changing-the-Guard Zeremonie verfolgen (nicht so cool wie die in Quito) und gingen noch auf eine Walking Tour mit anschliessender Pisco Degustation😉.  (Pisco ist das Nationalgetränk Perus, ein Traubenschnaps mit dem auch der berühmte Cocktail Pisco Sour gemacht wird. Die Altstadt hat ein paar sehr schöne Gebäude und Strassen, es hat uns jedoch nicht umgehauen… Lima ist einfach zu gross, lärmig und auch dreckig. Darum entschieden wir am nächsten Tag schon in der früh weiter zu reisen. Eine Busgesellschaft hatte ein super Angebot in 5 Tag von Lima nach Cusco mit Stops passend zu unserem Reiseplan. 

Paracas, Huacachina, Nasca

Erster Halt war Paracas, nach einem gemütlichen Nachmittag fuhren wir am nächsten Morgen mit dem Speedboat zu den Islas Ballestas raus. Das sogenannte Galapagos für Arme wartete mit Seelöwen, tausenden von Möwen und sonstige lustige Vögel, Pelikanen und Pinguinen auf uns. Es war mega lustig dem tierischen Getue zu zuschauen und gleichzeitig zu hoffen nicht vollgeschissen zu werden. 🙈 

Am Nachmittag gings weiter in das Natural Reserve Paracas, wo wir in einem Wüstengebiet einen spektakulären Ausblick auf den Pazifik hatten. Sogar eine Delfinherde konnten wir beobachten die in eine Bucht schwamm. Super cool🐬

Von da aus gings den weiter nach Huacachina der Wüstenoase. Zum Sonnenuntergang fuhren wir mit dem Sandbuggy in die Sandberge (Dünen wären eine Untertreibung). Nach einer wilden Fahrt gings auf eine Düne hinauf wo wir Kopf voran auf Sandboards runter düsten, wir hatten einen Riesenspass und machten Wettrennen und sonstige Dummheiten😊. Eine noch wildere Fahrt im Sandbuggy brachte uns zurück nach Huacachina wo wir die Nacht verbrachten und unseren Mini-Trip für den nächsten Tag buchten. 

Als nächstes stand nämlich Nasca auf dem Programm. Wir buchten ein Privatflug über die berühmten Nascalinien. In einem Kleinflugzeug flogen wir für gute 35min über die Nascalinien und konnten verschiedene Figuren betrachten. Da es aber nur ein 4-Plätzer war, musste der Pilot ziemlich enge Kurven fliegen, so dass wir alle die jeweiligen Linien sahen. Zurück auf sicherem Boden, gestanden die Mädels das ihnen übel war und Adrian wurde zum Cola kaufen geschickt. Trotzdem eine coole Erfahrung – und wie oft im Leben fliegt man im Privatflugzeug?! Am Nachmittag erkundeten wir rund um Nasca noch ein paar Inka Überbleibsel bevor dann die lange Fahrt nach Cusco anstand.

Cusco

Endlich haben wir’s geschafft und Cusco erreicht. Eine viel zu lange Übernacht-Fahrt brachte uns in die Stadt, welche Ausgangspunkt für unser Machu Picchu Abenteuer war. Zuerst verbrachten wir noch 3 Tage in der Stadt selbst um wieder an die Höhe zu akklimatisieren und auch ein paar Besorgungen usw. zu erledigen (bspw. wäscht sich die Wäsche nicht von ganz alleine, die muss ab und zu zum Laundryservice gegeben werden – und kommt dann zusammengelegt wieder zurück😉) 

Cusco selbst ist ein härziges Städtchen, dass hauptsächlich vom Tourismus lebt. Früher soll es eine Inkahochburg, um einiges spektakulärer als Machu Picchu, gewesen sein. Leider haben die Spanier den grössten Teil bei ihrer Inquisition zerstört und nur die Grundmauern im innersten Kreis der Stadt stehen noch. 


Lares Trek – unser Weg nach Machu Picchu

Die bekannteste Wanderung nach Machu Picchu ist wohl der „Inca Trail“, da es jedoch nur 500 Permits pro Tag für diese 4-Tages Wanderung gibt und wir im Januar schon zu spät dran waren, haben wir uns für die Alternative den Lares Trek entschieden. Dieser besteht aus eines 3-Tages Wanderung wobei man am letzten Tag Abends den nostalgischen Zug von Ollantaytambo nach Aguas Calientes, das Dorf am Fusse des Berges wo Machu Picchu liegt, nimmt. 

Am ersten Tag fingen wir früh morgens an und fuhren nach Lares. Dort konnten wir zuerst noch die (meeeega) heissen Quellen geniessen bevor es richtig los ging. Wir wanderten gute 3,5h zum ersten Campingplatz auf 3800m. Dort nahmen wir unser Gepäck entgegen (wir hatten liebe Maultiere als Träger) und konnten unsere Zelte „beziehen“. Da zu diesem Zeitpunkt die Sonne schon langsam verschwand wurde es in kürzester Zeit richtig kalt. Die ganze Gruppe (bestehend aus 8 Frauen plus Adrian😅) fing an zu frieren und im Zwiebelprinzip wurde alles angezogen was dabei war. Die sternenklare Nacht bei rund -5C  verbrachten wir dank super Thermowäsche ganz gut und bekamen genügend Schlaf. Andere unserer Gruppe schien dies nicht gelungen zu sein. Am zweiten Tag ging es den über den 4400m hohen Pass zuerst mal gute 2.5h Stunden hinauf. Wobei man sagen muss, dass wir zusammen mit Sheena und einer weiteren Person zu den schnellen gehörten. Der Rest der Gruppe benötigte über eine Stunde mehr zum höchsten Punkt. Adrian war sogar schneller als die Crew mit den Maultieren, er hatte natürlich auch viel weniger Gepäck dabei😉. Nach dem Pass ging es dann ins Tal hinunter wo wir auf den Rest warteten und zu Mittag assen. Am Nachmittag liefen wir nochmals 2-3h weiter, jedoch mehrheitlich abwärts. Mit dem Auto fuhren wir dann nach Ollantaytambo und verbrachten dort eine etwas wärmere Nacht im Zelt. Der dritte Tag war dann leider entäuschend. Anstatt einer 4-5 stündigen Wanderung, liefen wir nur auf einen kleinen Hügel hinauf und waren in weniger als 1.5h wieder zurück im Dorf, dort mussten wir dann mehrere Stunden auf unseren Zug nach Aguas Calientes warten…😒

In Aguas Calientes angekommen, entschieden wir vier „Speedys“ der Gruppe als einzige am nächsten Morgen hoch nach Machu Picchu zu wandern, um vor den grossen Massen die Inkastätte betreten zu können. Die Challenge dabei: 50-60min für 450 Höhenmeter darf man haben, sonst sind die Busse vor einem da, die Brücke zum Trail öffnet um 05:00h, die Busse kommen um ca 06:00h in Machu Picchu an. Das heisst 04:10h ablaufen, so dass wir um 04:30h in der Schlange stehen. Soweit so gut, wir gehörten zu den ersten die über die Brücke auf den Trail konnten, jedoch öffneten sie 10min nach fünf😳 . Der Trail besteht nur aus Stufen (1700 insgesamt), ein paar Schlaumeier rannten los und waren 5min später keuchend am pausieren. Unsere Taktik war, jeder in seinem Tempo aber nicht stehen bleiben. Das ging eigentlich voll auf, Adrian brauchte 35min, Nicole 45min und Sheena etwa 55min. Nur wer rechnen kann merkt, dass die Verspätung an der Brücke uns einen Strich durch die Rechnung machte. Adi war einer der vordersten am Gate zu Machu Picchu (öffnet Punkt 06:00h), Nicole kam zeitgleich mit den ersten Bussen und Sheena etwa mit dem 3./4. Bus. Nicole konnte jedoch zu Adrian einstehen (und Sheena nachher zum Rest der Gruppe die im zweiten Bus waren), so gehörten wir zu den ersten 15 Leuten die in die Inkastätte rein konnten an diesem Tag. Ein überwältigendes Gefühl! Ausser ein paar Lamas war Machu Picchu noch menschenleer😎. Nach einer kleineren Tour in der ganzen Gruppe erkundeten wir die beeindruckende Stätte auf eigene Faust und beobachteten wie die Leute hineinstömten. Nicole hat im Vorfeld auch Tickets für Huayna Picchu (DER Gipfel auf allen Machu Picchu Fotos) gebucht, da dieses Privileg nur 400 Personen pro Tag gehört. Sheenas Kollegin entschied jedoch spontan nicht mit zukommen, so nahmen wir zu dritt den noch steileren Aufstieg auf uns. Auch hier waren wir wieder um einiges schneller als die angegebene Zeit (keine Ahnung warum wir so fit sind!! Wir sind jedenfalls richtig stolz auf uns). Oben musste man jedoch mit Händen und Füssen sich zum Gipfel kämpfen, so steil war es. Die Aussicht auf Machu Picchu und die Landschaft rundherum jedoch unbezahlbar schön! 😍 Nach dem Abstieg mussten wir uns leider auf den Weg zurück machen (jetzt auch per Bus), da wir um 14:00h den Zug zurück nach Cusco nehmen mussten. Der Tag in Machu Picchu war jedoch auch so wunderschön und wir fühlen uns geehrt diese eindrückliche Inkastätte betreten haben zu dürfen! (P.S. Es gibt Gerüchte, dass die Stätte in den nächsten Jahren, um das Weltwunder erhalten zu können, geschlossen wird. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sein Ticket buchen) 

 

Nun hatten wir einen Tag zur Erholung in Cusco und morgen geht es zu dritt mit Sheena für eine Woche ins Amazonas Gebiet des Manu Nationalparks. Nicole freut sich schon auf die Schlangen & Spinnen *ironieoff*.

GRRRR… Das Internet ist auch hier in Cusco mega kacke und reichte nicht für den Upload bevor wir los sind. Die Woche Dschungel haben wir schon wieder hinter uns, doch dazu mehr in ein paar Tagen.

Das Hochland Ecuadors

Wenn jemand weiss, wie man die Zeit stoppt – bitte melden! Ein Monat unserer Reise ist schon wieder vorbei 🙈
Quilotoa Loop
Vom Vogelparadies Mindo fuhren wir rauf in die Berge, um den in Ecuador berühmten Quilotoa-Loop zu wandern. In Latacunga, der Stadt nahe des Loops, trafen wir uns mit einer in Kolumbien kennengelernten Genferin, da wir in Quito (wo wir auch schon abmachten) beschlossen die 2-tägige Wanderung zusammen zu machen. 

Nach letzter gemeinsamer Abstimmung und noch einigen Tipps von Backpacker die gerade zurück vom Loop kamen, ging es am nächsten Morgen los. Im Nachbarsdorf wo wir den Bus nehmen mussten, war gerade noch ein Wochenmarkt zugange. Leider mussten wir dort mit ansehen wie Tiere zu unwürdigen Bedingungen verkauft wurden -an den Beinen zusammengebundene Hühner und auch Meerschweinchen wurden herumgeworfen und in Säcke gepackt als wären es wertlose Gegenstände, noch viel zu junge Hunde für 10$ verkauft- so entschlossen wir uns lieber im Bus zu warten bis zur Abfahrt. Als wir einstiegen bemerkten wir ein Schwein das neben dem Bus angebunden war, kurz vor Abfahrt quiekte es zimlich laut doch zu sehen war es nicht mehr. Nicole war fest überzeugt, dass sie es in den Gepäckraum des Buses gehievt haben, was zu mehreren Witzen unter uns drei führte. Man stelle sich vor: ein Schwein rugelt bei jeder Kurve im Gepäckraum von links nach rechts😂. Wir lachten Tränen, das kann ja nicht wahr sein. Nach rund 2stündiger Fahrt durch eine atemberaubende Landschaft kamen wir dann endlich in Isinlivi an, einem winzig kleinem Ort am Ende der Welt. Und siehe da, wer stieg wohl doch aus dem Gepäckraum unter dem Bus aus?! Genau, die Sau!😳 Es schien aber (noch) alles unversehrt zu sein; das nennt man wohl Lieferservice in den Anden, e Guete! In Isinlivi übernachteten wir in einem der süssesten Hostels überhaupt und genossen ein herrliches Drei-Gänge Menü zum Z’Nacht. Auch Adrian war richtig glücklich als wir mit zwei Engländern (vom gleichen Ort wie Nicole’s Familie) Karten spielen konnten – natürlich spielten wir Fuck-the-Neighbor und natürlich gewann Adrian zweimal hochaus.😊 

Am nächsten Morgen galt dann Ernst und wir wanderten los. Es war wirklich wunderschön, die Landschaft war atemberaubend schön und wir hatten auch mega Glück mit dem Wetter und sahen lange kaum ein Wölkchen. Kurz vor dem Ziel, ging es noch einmal steil den Berg hinauf. Adrian wollte hier sein eigenes Tempo gehen und sich nicht durch die Mädels bremsen lassen. Oben angekommen wünschte er sich doch etwas langsamer gelaufen zu sein, denn wollten wir doch oben unsere Lunchpakete bei fantastischer Aussicht verdrücken. Da sassen jedoch drei Geschwister, die beim Anblick von Adis Essen alle Manieren vergassen (bzw gar keine kannten), so „teilte“ er den Grossteil seines Lunches mit den Kindern. Auch Als Amy & Nicole dazu stossten waren sie anscheinend noch nicht satt und so opferten wir noch unsere drei Muffins plus eine Flasche Wasser (Nicole war so hungrig nach dem steilen Aufstieg, ihr Sandwich wurde nicht geteilt). In Chugchílan angekommen und leider auch langsam durchgefroren, da es die letzte halbe Stunde doch noch regnete. Bezogen wir zu dritt ein Zimmer und machten es uns vor dem Kamin gemütlich. Auch hier fanden wir wieder Mitspieler um Fuck-the-Neighbor zu spielen und wieder gewann Adrian (schon etwas verdächtig!). Der zweite Tag der Wanderung war der schwerste bzw steilster Teil der Wanderung, es ging praktisch nur bergauf. Aber auch hier sahen wir wieder tolle Landschaften und wurden am Ende mit dem Kratersee auf fast 3900m in Quilotoa belohnt. Interessanterweise gedeiht hier die Vegetation auch auf über 3500m prächtig. Sowas wie eine Baumgrenze scheint es hier nicht zu geben.


Baños

Am Abend entschlossen wir alle drei statt eine Nacht zu verplempern direkt einen Abendbus nach Baños zu nehmen. Dazu nahmen wir ein Taxi zur „Busstation“, was jedoch einfach die Autobahneinfahrt war. Wir mussten um einen Bus zu bekommen auf der Autobahn einen vorbeifahrenden Bus anhalten und konnten so dann weiter fahren. Dies war etwas gruselig im Dunkeln als einzige Gringos (typischer Ausdruck für Ausländer in Südamerika) umzingelt von interessiert ausschauenden Einheimischen, dies auch weil wir alles dabei hatten und der Genferin wurde erst eine Woche davor in Bogotá einen ihrer Rucksäcke gestohlen. 

Leider regnete es in Baños seit Tagen und die für ihre Outdooraktivitäten bekannte Stadt war dann eher ein Flop. Wir wollten nämlich Riverrafting machen, dies war aber unter den vorliegenden Bedingungen nicht möglich. Vom Wandern hatten wir für den Moment auch gerade genung, also lösten wir das Schweizer Team auf und wir fuhren weiter Richtung Cuenca.

Cuenca

Mitten in der Nacht angekommen, machten wir uns auf die Suche nach einem Hostel und per Zufall hatten sie in unserem Wunschhostel noch ein Zimmer frei für die drei geplanten Nächte, yay etwas Glück muss sein. 
Cuenca ist eine wunderschöne im Kolonialstil gehaltene Stadt. Sie sticht für ihre Sicherheit (leider überhaupt nicht selbstverständlich in Ecuador) und Sauberkeit heraus. Man fühlt sich gleich wohl, Touristen werden auch mehr oder weniger in Ruhe gelassen, so dass wir ohne ständiges anquatschen spazieren konnten. Nebst den entzückenden Kirchen, gibts super tolle Pärke am Fluss -unter anderem ein archelogischer Park in mitten einer Inkastätte-, Museen mit Schrumpfköpfen und wunderschöner Bergkulisse rundherum. 


Und etwa 30km ausserhalb Cuencas wartete die Moorlandschaft im Nationalpark Cajas auf uns. Da es in Cuenca gute 25C und Sonne hatte, begaben wir uns etwas zu leicht bekleidet in die windigen Berge. In einer nebligen aber interessant grünen Landschaft, mitten im Nirgendwo wanderten wir die mit 4h dotierte Route ab. Nebst viiiiel Schlamm bzw. wohl Moor sahen wir etliche Seen und kletterten durch einen Wald wie im Märchen. Die Bäume und Äste waren alle miteinander verschlungen, so was haben wir noch nie gesehen (und wir gehen davon aus, dass wir doch schon einiges auf der Welt sahen 😉). Es war wirklich zauberhaft, um so entäuschter waren wir darüber, dass keine Märchenfee uns in Empfang nahm und wir wieder aus dem Wald in den Nebel mussten. Alles in allem ein (wortwörtlich) cooler Tag, mit beeindruckender Landschaft. 


Nach einem weiteren Tag in Cuenca nahmen wir dann den Nachtbus nach Peru.

Fazit Ecuador🇪🇨

Erstens, wir hatten viel zu wenig Zeit und mussten leider etwas durchrasen. Zweitens hatten wir (zu unserem Glück) etwas Unglück mit dem Wetter, im Hochland Ecuadors regnete es so viel wie seit Jahrzehnten nicht mehr, dies kam unserem Zeitproblem jedoch entgegen. Drittens, Ecuador ist eines der vielfältigsten Länder unseres Planeten! Nebst einer aussergewöhlichen Flora & Fauna bietet das Land in den Anden Vulkangebirge, Gletscher und grünste Täler. Dschungelgebiete findet man im Amazonas und zwischen Küste & Bergkette. Die Küstenregion und natürlich den Galapagosinseln, die wir allesamt auslassen mussten, sollen auch beeindruckend sein. Wir sind uns sehr sicher – Ecuador wir kommen wieder!! 

Auf nach Peru🇵🇪

Nach fast 18h im Bus kamen wir in Trujillo bzw. Huanchaco an der Küste Perus an. Hier ruhten wir uns zuerst mal aus und schauten den Surfern beim Wellenreiten und den Männern beim Fischen auf dem Pier zu. Es ist ein sehr süsses und ruhiges Fischerdörfchen, genau was wir brauchten um eine kurze Pause einzulegen.

Mit einem weiteren Nachtbus ging es zurück in die Berge nach Huaraz. Hier sind wir nun und planen für morgen eine weitere Wanderung in die auf über 4500m gelegene Lagune. Am Montag dann gehts nach Lima – das Highlight für Nicole, wo sie endlich ihre Schwester nach 9 Monaten wieder sieht!