Das Tauchen ist des Geissers Lust…

Der Titel sagt glaub schon alles – wir sind infiziert mit dem Tauchvirus! Nach unserer Auszeit auf Koh Samui (boaaah hat das gut getan mal 5 Tage am Strand zu liegen und einfach nichts zu tun), entschieden wir uns nach Ko Lanta weiter zu reisen. 

Ko Lanta ist eine Doppelinsel im Südwesten von Thailands und ist nebst schönen Stränden auch für tolle Tauchspots bekannt. Den ersten Tag nahmen wir noch gemütlich und schlenderten durch die Dörfchen, suchten einen guten Diveshop und assen am Strand bei wunderschönen Sonnenuntergang zu Abend. Am nächsten Morgen ging es dann früh los, es standen drei Tauchgänge in Koh Ha den Marine Nationalpark von Ko Lanta an. Nach 2.5h Bootsfahrt waren wir da, eine kleine Inselgruppe mitten im indischen Ozean. Dies waren unsere ersten Tauchgänge im „offenen“ Meer, da der Golf von Thailand, wo wir davor waren, eher Badewannenmässig ist da dort keine Strömungen etc. vorherrschen. Also ging’s los und schon beim ersten Tauchgang konnten wir die etwas neuen Bedingungen spüren, aber gleichzeitig natürlich auch die super Unterwasserwelt geniessen. Nebst unseren ersten Sightings von Feuerfischen und Riesen-Kugelfischen, sahen wir auch unsere erste Riesenmoräne! Echt cool! Alles in allem einer sehr schöner Tag im und auf dem Wasser, die Reise nach Ko Lanta hat sich definitiv gelohnt. 


Der nächste Stopp auf unserer Route Khao Lak kannten wir schon gut, vor einigen Jahren machten wir hier Urlaub und wir dachten es sei doch lustig nochmals vorbei zuschauen. Naja das war nicht ganz unsere einzige Absicht😉 aber eins nach dem anderen. Von Ko Lanta aus wäre die Fahrt in guten 4-5h machbar, doch da wir in Thailand sind und man von den Busgesellschaften gerne beim Umsteigen mal 3h in eine Wartehalle parkiert wird, ging es halt dementsprechend länger… Als wir endlich im richtigen Van sassen und Khao Lak schon fast in Reichweite war, kam der Wolkenbruch und das Gewitter. Nicht weiter schlimm, wir sind ja im Auto – hahaha, unsere Rucksäcke waren leider jedoch aufs Dach geschnürt und als wir sie wieder entgegen nahmen triefend nass😳😰. 

Was soll’s wir konnten es auch nicht mehr ändern, wenigstens haben wir heil unser Ziel erreicht. Schnurrstracks liefen wir in den Diveshop, denn ja, nur wegen Khao Lak sind wir definitiv nicht gekommen😜 wir wollten zu den Similan & Surin Inseln um die Marineparks zu besuchen. Im Tauchshop ging dann plötzlich alles schnell, Last Minute konnten wir eine 4-tägige Tauchkreuzfahrt buchen und wenige Stunden später befanden wir uns schon an Bord der ‚Mantaqueen 3‘. Vier Tage und 15 Tauchgänge waren angesagt – und ja wem es bis jetzt noch nicht aufgefallen ist, für den sprechen wir es auch gerne aus: Wir sind angefressen und richtige Tauchsuchtis in kürzester Zeit geworden… Schuldig im Sinne der Anklage, wer aber selber taucht versteht sicher wie das passieren konnte😅😅😅. An Bord befanden sich insgesamt 30 Taucher, rund 10 Instruktoren und natürlich die super Bootscrew (so super, dass man fast schlafend tauchen gehen konnte und sie uns von Kopf bis Fuss in die Ausrüstung steckten – sogar in die Brille spuckten sie wenn’s sein muss für einen, neiiiiin soweit ging’s natürlich nicht😄). Übernachtet wurde in einer 4er Kajüte und getaucht mit drei weiteren „jungen“ Tauchern, d.h. in unserer Gruppe konnten alle ihre Anzahl Tauchgänge mit diesem Trip mind. verdoppeln. Schon im Bus zum Pier fing es lustig an, setzten wir uns doch zufälligerweise neben eine junggebliebene 72-jährige Dame die (man glaubt gar nicht wie klein die Welt zu sein mag) auch aus Basel kam. So hatten wir von Anfang an schon einiges zu lachen & zu erzählen, vor allem auch da die liebenswerte Rena seit längerem in Indien wohnt und selber eine Weltenbummlerin war bzw. noch ist. Auch auf dem Schiff verging nicht viel Zeit bis wir Bekanntschaften schlossen, am nächsten Tag brachten wir schon einigen ‚Fuck-the-Neighbor‘ bei und wir  lernten dafür das Spiel ‚Shithead‘ kennen (haben die Kartenspiele eigentlich alle so schöne Namen? Wir überlegen uns Fuck-the-Neighbor in ‚Make-Love-to-your-Neighbor‘ umzubenennen… nicht). So verbrachten wir die Tage mehr oder weniger unter dem Motto des Tauchunternehmens: Dive, eat, sleep, repeat. Mit vier Tauchgängen pro Tag kommt das ziemlich hin, ein normaler Tagesablauf war nämlich aufstehen, tauchen, frühstücken, Pause, tauchen, Mittagessen, Mittagsschlaf-Zeit, tauchen, snacken, Karten spielen, tauchen, Abendessen, spielen & trinken, schlafen – REPEAT😄. Klingt vielleicht einödig, hat aber suuuuuper viel Spass gemacht! Die Tauchgänge waren meistens mega schön, von unzähligen Fischchen zu farbprächtigen Korallen, verspielten Schildkröten zu wachsamen Barracudas, lätschigen Skorpionsfischen zu schlafende Oktopusse haben wir alles gesehen… Das absolute Highlight bestaunten wir bei unserem letzten Tauchgang des zweiten Tages: ein Walhai entschied sich über unsere Köpfe hinweg zu schwimmen – SOOOO GEIL!! Es war zwar nur ein jugendlicher Walhai, aber locker 4.5m lang, das absolut grösste und coolste was wir bisher gesehen haben, einfach nur wunderschön! 😍🐠🐟🐡🐢🦀🐙🐬🐡🐟🐠 An Adrians Geburtstag (Danke für all die Glückwünsche) ging die Tauchsafari dann zu Ende und wir mussten leider wieder zurück an Land kehren. Ein absolut tolles Erlebnis und wir können jedem Tauchbegeistertem eine Liveaboard in den Similan & Surininseln absolut empfehlen – wir würden es sofort wieder machen, denn nicht nur tauchtechnisch, auch sonst hatten wir ein paar schöne Tage mit tollen neuen Bekanntschaften verbracht. 


Video von der Walhai Begegnung
FB- Eintrag des Diveshops (geht auch ohne FB Konto)

 
Zurück in Khao Lak mussten wir unsere Rückreise nach Bangkok planen, da wir zwei Tage später nach Vietnam fliegen sollten. Leider waren die Nachtbusse alle aufs Wochenende schon ausverkauft, so verbrachten wir einen Tag mehr als geplant in Khao Lak und flogen Samstag Nacht zurück nach Bangkok, wo wir ein paar Stunden Flughafenschlaf abbekamen bevors Sonntag früh morgens weiter nach Ho Chi Minh City, Vietnam ging. Davon gibt es noch nicht allzu viel zu berichten, bzw. sparen wir und das für’s nächste Mal auf 🤓 

Und weil’s so schön war, hier noch eins😅

Diving in to Thailand🇹🇭

Angekommen in einer der wohl verrücktesten Städte der Welt – Bangkok

Wie schon am Ende des letzten Beitrags gesagt, starb vor wenigen Wochen der sehr beliebte König Thailands nach über 60 Jahren herrschaft. Deswegen ist für ein Jahr Staatstrauer ausgerufen worden und alle Thais sind dazu aufgefordert für mind. einen Monat lang schwarz zu tragen. Dies bekamen wir natürlich hautnah mit – an jeder Strassenecke wurden Gedenktafeln mit unzähligen Blumen geschmückt aufgestellt, anstatt Werbeschilder hängen Fotos des Königs in den Bussen und eben 95% der Leute tragen schwarz. Für uns irgendwie schwer zu begreifen, aber gleichzeitig auch rührend wie ein ganzes Land Mitgefühl zeigt. 


Nun zu Bangkok selbst, eine riiiiiesige völlig unübersichtliche Stadt mit viiiiel zu vielen Leuten, Autos, Tuk-Tuks und Büssen. Wir wussten gar nicht wie und wo anfangen, also sind wir in den neuen Stadtteil und verbrachten fast den ganzen Tag in klimatisierten Shopping Centern🙈. Ja etwas peinlich, aber um sich an die tropische Hitze und die Kultur zu gewöhnen war es genau das Richtige für uns… und fein Thai gegessen haben wir auch dort. 😄🙈😄

Am nächsten Tag haben wir uns dann ins Geschehen geworfen – die grossen Tempel der Stadt standen auf dem Programm. Zum Wat Arun Tempel ging es als erstes, wo wir die farbig verschnörkelten „Türme“ anschauten, während buddhistische Mönche nebenan beteten. Nach einer kurzen Fährfahrt über den Fluss waren wir schon beim Wat Pho Tempel, dem wichtigsten Tempel Bangkoks, angekommen. Die riesige Tempelanlage mit mehreren kleineren Tempeln in sich ist wunderschön und DAS Highlight der ‚reclining Buddha‘ (liegende Buddha) extrem beeindruckend. Danach gings weiter zum Königspalast – eine Grundstück so gross, dass die Queen mit ihrem Buckingham Palace neidisch werden könnte. Doch leider wussten wir nicht, dass der Sarg des Königs Tage zuvor aufgebahrt wurde und so zehntausend Einheimische täglich zum Palast pilgerten um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Jäno, somit gingen wir halt nicht hinein, aber wir kommen eh nochmals auf Bangkok und vielleicht passt es ja dann. Die gewonnene Zeit nutzten wir dafür um unsere Bustickets zu organisieren und die Weiterreise nach Koh Tao zu planen.


Koh Tao

Nach 9h Busfahrt, einer Nacht in Chumphon und weiteren 3h auf der Fähre sind wir angekommen – Koh Tao, die fürs Tauchen berühmte Insel im Golf von Thailand. Auch wir sind hierher gekommen um zu Tauchen und konnten am gleichen Tag noch mit dem ersten Theorie Teil des Open Water PADI beginnen. Mit dem coolsten Instrukor ever (einziges Manko, ein FCZ Fan🙈🙄😉) gings am zweiten Tag schon ins offene Meer wo wir die Basics lernten, so dass wir die nächsten zwei Tage dann richtige Tauchgänge machen konnten. Zwei Tage und 4 Tauchgänge später waren wir schon zertifizierte Open Water Taucher und durften offiziell bis 18m tief tauchen. Da es uns so Spass gemacht hat und wir wirklich ein super 🇨🇭 Team waren, entschlossen wir gleich noch den nächsten Kurs anzuhängen wo wir nebst einem Nacht- und Wracktauchgang auch bis auf 30m Tiefe lizenziert wurden.👌🏽 Es macht mega Spass und wir freuen uns nun auf die weiteren Tauchgänge auf unserer Reise! Ach ja, was wir so gesehen haben während des Tauchens: Pinke Anemonenfischli, Barracudas, Blaugepunkteter Rochen, Kugelfische, Papageienfische, kleine Moräne, fluoreszierender Plankton und noch viiiiiel mehr🐡🐟🐠🐟🐡🐠. 


Auch wenn es sehr verlockend wäre zu bleiben, entschieden wir nach fast einer Woche die Rucksäcke zu packen und weiter zu reisen… Nur ein paar Inseln weiter, nämlich nach Koh Samui. Hier machen wir nämlich ein paar Tage Ferien vom Reisen, schlafen aus, gönnen uns ein Raclette im CH-Resti und liegen meist nur am Strand rum 😁 Muss auch mal sein, denn auch Reisen wird mit der Zeit anstrengend und bevor wir Reisemüde werden, lüften wir ein bisschen den Kopf und entspannen die Seele…

Also dann- so long & liebe Grüsse vom Strand (es wird jetzt eh gerade ein bisschen zu warm und wir müssen dringend ins Meer springen😎) 

Im Zickzack über die NZ-Nordinsel

Zwar schon auf dem Weg nach Bangkok (momentan gerade irgendwo über der Timor- See), möchten wir doch noch über unsere zwei Wochen auf der Nordinsel Neuseelands berichten.

Wellington 

Hiphiphorray – nach der dreistündigen Fährüberfahrt inkl. Delfinsighting sind wir auf der Nordinsel angekommen. In der Hauptstadt mussten wir uns zuerst mal einen Parkplatz suchen… Gar nicht so einfach in der Parkplatzlosen Stadt mit unserem Schiff😅 Auf einem Hügel wurden wir nach gefühlter tagelanger Suche fündig und konnten gleich mit der Zahnradbahn in die Stadtmitte fahren. Entlang am schönen Pier führte uns der Spaziergang direkt zum ‚Te Papa‘ Museum, ein Museumskomplex mit verschiedenen interaktiven Austellungen rund um Neuseeland. Super cool gemacht – moderne Technik & Interaktionen mit Natur, Geografie, Geschichte und Kunst machen einen Museumsbesuch (endlich mal) interessant! Während die Parkuhr (in unseren Köpfen) immer lauter tickte, spazierten wir noch durch die geschäftige und nette Hauptstadt, tranken Kaffee und holten uns die nötigsten Infos für die Weiterreise. 


Und weiter geht’s auf der Nordinsel

Da Wellington nicht gerade die Camper-freundlichste Stadt ist, sind wir abends dann gleich weiter gefahren. Unser erstes Ziel erreichten wir tagsdarauf in der Region Hawke’s Bay, auf einem mega coolem Campingplatz direkt am Strand der per Zufall😉 von Weinbergen umgeben war. Wir müssen wohl nicht ausführlich beschreiben, wie wir unseren Nachmittag verbracht haben🍷😊. Am nächsten Morgen ging es ein paar wenige Kilometer nördlicher in die Artdeco Stadt Napier. Hier gefiel es uns so gut, dass wir statt nur einem kleinen Spaziergang den ganzen Tag hier verbrachten, inkl. zum Hausberg rauf laufen, noch ein paar Wineries besuchen (hups ja schon wieder😆), Minigolften und einfach das Prachtswetter genossen. 


Nächstes Tagesziel war der Tongariro & Whanganui Nationalpark, hier gibts neben Jetboot natürlich auch tolle Wandermöglichkeiten. Leider hatten aber  die Jetbootveranstalter geschlossen (da noch Vorsaison ist) und natürlich(!!) schlug auf den Abend auch langsam das Wetter wieder um. So sahen wir bei der Fahrt in den Tongariro NP nur graue Wolken und keine noch aktive Vulkane, trotzdem machten wir zum Abend noch einen kleinen Walk, nur um Petrus und dem Regen etwas zu trotzen. Der Morgen brachte dann etwas Sonne und auch weniger Wolken mit sich, so dass wir 2.5h bei schönem Wetter um einen See im Vulkanland wandern konnten. Die Wolken lichteten sich soweit, dass wir mind. den Ansatz vom Mounz Tongariro gut sahen, doch Mount Ngauruhoe der Schicksalsberg aus Herr der Ringe blieb in der Wolkendecke stecken. 


Also fuhren wir weiter aus dem Nationalpark nach Taupo, wo sich Petrus zur Versöhnung strahlende Sonne geleistet hat. Nach dem wir die bezaubernde Aussicht über den Lake Taupo genossen hatten, liefen wir noch zu den Huka Falls – einem tossenden türkisblauen Wasserfall – und konnten so doch einen aktiven Tag vorweisen. 


Der nächste Morgen startete mit einem etwas kribbeligem Gefühl, den je nach Wetter hatten wir etwas spezielles vor. Da das Wetter recht gut aussah, sind wir direkt zum Visitor Center gefahren und haben es gebucht: einen Skydive! Ein paar Minuten darauf wurden wir von einer Hummerlimo abgeholt und zum Flughafen gefahren, es ging alles so schnell und schon sassen wir  angegurtet an einen Instruktor im Flugzeug und sprangen jeweils im Tandem aus 4600m Höhe über dem Lake Taupo raus in den freien Fall. Nach ca. 60 Sekunden eisigkaltem Wind im Gesicht und einem gehörigen Druck auf dem Trommelfell ging der Fallschirm auf und wir segelten gemütlich wieder zurück auf den Boden. Heil und mit festem Grund unter den Füssen mussten wir beide gestehen, dass es uns nicht so umgehauen hat und der erwartete Adrenalinrush ausgeblieben ist… Im Gegenteil, es war sogar fast etwas lasch, da alles so schnell vorüber geht und man nie das „Oh-Oh ich muss springen“ Gefühl kriegt, da das Springen der Instruktor übernimmt und man einfach mitgezogen wird. ABER – es war auf jedenfall eine Erfahrung Wert und wir können das auch gleich von der Bucketlist streichen😊. 


Am späten Nachmittag verliessen wir Taupo schliesslich und fuhren nach Waitomo wo wir für den nächsten Tag gleich die nächste Aktivität gebucht haben, ein Höhlen-Tubing, aber eins nach dem anderen. Angekommen in Waitomo das Dörfchen, dass vor allem für seine Glühwürmchen/ Kalkstein Höhlen bekannt ist, ging es Abends zuerst mal ins Pub, denn die All Blacks spielten! Wem das kein Begriff ist sollte schleunigst sein Rugbywissen aufbessern und „All Blacks und Haka“ googeln 🙃, denn die All Blacks sind das Rugby Nationalteam Neuseelands und Rugby gehört hier zum Kulturgut dazu. Sehr unterhaltsam ist vor allem das Haka, ein maorischer Kriegstanz, den die Spieler der Mannschaft vor jedem Match aufführen um den Gegner einzuschüchtern. Und wir wurden Zeugen wie dies tatsächlich funktioniert, den der Erzrivale Australien ging desolat mit 37-10 unter 🏉⚡️☄⚫️⚫️⚫️.  Ein sehr interessanter Abend, mit super Stimmung unter den Kiwis! Am nächsten Morgen hiess es dann für uns „all black“, denn wir erkundeten die stockdunklen Caves auf dem unterirdischen Fluss treibend in einem Gummipneu. Das war richtig abenteuerlich inkl. eiskaltem Wasser, schöne Stalaktiten, Sprüngen von Wasserfällen und natürlich Glühwürmchen soweit das Auge reicht (wortwörtlich bei dieser Dunkelheit). Super, super cool!!! 


Nach einer heissen Dusche und Suppe verabschiedeten wir uns von Waitomo in Richtung Matamata. Die kleine Stadt ist eigentlich sehr unscheinbar und hat ausser einer schönen Landschaft mit einem der höchsten Wasserfälle (zu dem wir natürlich hoch gelaufen sind) nicht viel zu bieten (den das hat fast jeder grössere Ort in NZ). Es gibt hier hinter den grünen Hügeln versteckt jedoch was, was scharren von Touris anströmen lässt – Hobbiton! Auf den Spuren von Frodo, Bilbo und Co machten auch wir die Hobbiton Tour und lernten nebst dem allerliebsten Drehort auch sonst interessante Fakten zu den zwei Film Triologien kennen. Beispielsweise brachte die Herr der Ringe & Hobbit Triologien einen 13-prozentigen Wachstum des neuseeländischen Tourismusgeschäfts ein, denn dank den vielen Landschaftsszenen die Peter Jackson in die Filme schnitt, bekamen mehr Leute den je Lust diese Szenerien selbst zu entdecken. Wir waren jedenfalls entzückt vom Hobbiton Schauplatz und liessen es uns nicht nehmen für ein paar Stunden Hobbits-on-Tour zu spielen😉.


Da wir eine der ersten Touren am Morgen machten, konnten wir mittags gleich weiter nach Rotoru fahren. In der nach Schwefel stinkigen Stadt beschlossen wir spontan nebst den Geysiren von Te Puia auch noch an einem Hangi inkl. Maorivorführung teilzunehmen. Der Spaziergang über die von Maori-Nachfahren geführte Anlage, erwies sich als sehr interessant, da wir nebst dem Naturspektakel auch viel über das Maorileben von damals und heute lernten. Für das anschliessende Abendessen, Hangi in Maori, waren wir perfekt vorbereitet und erfreuten uns ab dem im Boden gekochten Essen (in einem Loch ausgelegt mit heissen Steinen wird zuerst 3h lang die Hitze gestaut, dann nochmals 3h das Essen gegart) und der Maori Tanz & Gesangaufführung. Der gelungene Abend schlossen wir mit einer heissen Schoggi am wieder speienden Geysir ab. 


In der Nacht schlug leider das Wetter wieder einmal um und unsere Halbtageswanderung bei Rotorua fiel ins Wasser. Nur halb so schlimm, dachten wir uns und entflohen dafür früher dem Schwefelgeruch nach Maunganui, wo die Sonne wieder für uns scheinte. Nach dem wir uns auf dem Campingplatz direkt am Meer eingerichtet hatten, zogen wir gleich los und liefen den steilen Weg zur Spitze des Hausbergs Mount Maunganui hinauf. Nach genossener Aussicht (und Ärgern der Lamme, die sich einfach nicht streicheln lassen wollen) liessen wir den Nachmittag in den Hot Pools nebenan ausklingen. Mit dem aufgefüllten (bzw. auch geleerten😁) Camper ging es am nächsten Tag weiter auf die Coromandel Peninsula, wo wieder einmal eine wunderschöne Küstengegend auf uns wartete. Teile davon konnten wir auch zu Fuss erkunden und kamen so zu süssen kleinen, wie auch wunderschönen grösseren Buchten. Es gefiel uns so gut, das wir spontan entschieden auf die eigentlich geplante Schmalspureisenbahn-Fahrt in der Nähe zu verzichten und lieber die schöne Aussicht etwas länger genossen. Dies war insofern vorteilhaft, da wir so am nächsten Morgen nur 15min fahren musssten um das Ebbe-Zeitfenster am Hot Water Beach zu erreichen. Als einer der ersten schaufelten wir uns unseren Heisswasserpool und konnten nachher den eifersüchtigen Leuten zusehen wie ihr Pool ständig weggeschwemmt wurde😂. Wenn Ingenieure schon mal selbst Handanlegen, hält es dann sicher ein paar Wellen stand😉😎. Und wie auch schon bei anderen vor uns (gäl Sarah & Stefan) warteten einige faule Lochräuber nur so darauf, dass wir endlich gingen hahaha! Also gaben wir unser Werk auf und fuhren wieder auf die andere Küstenseite nach Raglan.  Angekommen ging’s direkt zur Surfschule, wo wir uns zwei Bretter ausliehen und nach unseren Lektionen in Australien das erste Mal alleine surfen gingen. Die Flasche Wein haben wir uns am Abend definitiv verdient! 


Am nächsten Morgen waren wir dann im Klinch, wollten wir nochmals surfen oder lieber 3h fahren um im Norden von Auckland in Neuseelands schönstem Marine Park zu schnorcheln..? Da wir immer alles sehen & machen wollen, fuhren wir natürlich und kamen am frühen Nachmittag im Goat Island Marine Reserve an. Mit Neoprenanzug und Schnorchel bewaffnet stürtzen wir uns ins kalte Nass und konnten neben verschiedenen Fischen auch Stachelrochen beobachten. Leicht durchgefroren machten wir uns auf die Suche nach einem schönen Nachtlagerplatz und schliefen zum letzten Mal in unserem ans Herz gewachsenen Camper. Am Morgen ging es also dann nach Auckland, wo wir die letzten Tage unserer Neuseelandreise genossen. Auf dem Weg dorthin mussten wir tatsächlich nochmals in einer Winery halten, da wir tatsächlich trocken gelaufen sind und ganz ohne Wein nach Auckland wollten wir schon nicht😉🙈🍷😅
Auckland

Nach Bezug unseres Airbnb und Abgabe des Campers ging’s gleich in die Innenstadt, wo wir vom Skytower aus eine super Aussicht genossen und danach noch am Hafen entlang flanierten und zu Abend assen. Die zwei letzten Tagen nahmen wir es eher gemütlich und ausser  dem schönen Aucklander CityCenter & dem Innviertel Ponsonby erkundeten wir nicht mehr viel. Auckland selbst ist eine härzige Stadt die uns sehr an Sydney erinnerte, einfach ein paar Nummern kleiner. Die Hafengegend ist super schön und modern, während es in den Gässchen alte Pubs und viele Cafés gab. Uns hat es jedenfalls sehr gefallen! 


Am Dienstag „Morgen“ um 03:30h holte uns dann das Taxi für an den Flughafen ab und es hiess Abschied nehmen. Abschied von einem wunderschönen Land und auch Abschied von einem Kontinent in den wir uns wahrhaftig verliebt haben. Darum auch hier noch unser Resumé zum Kontinent Australien..:

Als wir Südamerika Ende August verliessen freuten wir uns vor allem wieder auf eine „westliche“ Kultur (die im Osten liegt😂), schnell packte uns das Austalienfieber und wir kamen aus dem Schwärmen ab dem so coolen Land kaum mehr heraus. Die letzten Tage in Brisbane kackten uns so richtig an und wir hätten locker den bevorstehenden Monat in Neuseeland gegen einen weiteren in Australien eingetauscht… But little did we know… Sobald wir in Neuseeland unseren Roadtrip aufgenommen hatten, konnten wir auch hier nicht aufhören ab der Schönheit dieser Landschaften zu staunen! Und auch die letzten Tage in Auckland begegneten wir mit gemischten Gefühlen, einerseits freuten wir uns auf Asien, andererseits empfanden wir die Zeit in Neuseeland als zu kurz. So jetzt aber fertig gejammerschwärmend😉 schliesslich geniessen wir gerade das Privileg open end zu reisen! Hier also noch unsere Ozeanien Top Five!

  1. Sydney – obwohl wir Melbourne als cooler empfanden, kann man der wunderschönen Stadt Sydney einfach nicht wiederstehen. We ❤️ Sydney! Aber wie gesagt, Melbourne und auch Brisbane waren absolut tolle Städte und wir hatten viele Diskussionen, welche unser Favorit war – ein Kopf and Kopf Rennen!
  2. Landschaft auf der Südinsel Neuseelands, insbesondere Milford Sounds! Hach, die Südinsel eroberte unser Herz im Sturm, sie ist unglaublich schön landschaftlich. Vor allem aber das Fiordland rundum Milford Sounds war eines der absoluten Highlights für uns.
  3. Kangaroo Island! Die so schöne Insel ist eine perfekte Zusammenfassung von allem was uns in Australien so faszinierte: die einzigartige Tierwelt, die atemberaubenden Küsten und die erstaunlich grüne Landschaft💚
  4. Wineries🍷🍇🍷jaja wir gebens zu, unser Weinkonsum war nicht gerade klein in den letzten zwei Monaten😊… Aber die Weingute in Australien und Neuseeland haben es uns einfach angetan. Dort den Wein zu probieren und kaufen wo er wächst plus produziert wird und dabei unsere Weinkenntnisse zu erweitern – perfekt!
  5. Lake Taupo, die Gegend rund um Taupo inkl. den Vulkanen im Togariro NP hat uns nicht nur landschaftlich sondern auch von den gebotenen Aktivitäten super gut gefallen. Hier hätte man locker eine Woche verbringen können, ohne Langeweile. Das nächste Mal verzichten wir einfach auf dem Fallschirmsprung😉

So das wär’s! Mittlerweile sind wir heil in Bangkok angekommen und gestern Abend mit einen riesen Schlafmanko ziemlich schnell eingekehrt (aber ein leckeres Thaiessen musste schon noch sein). Da Thailands König vor 2 Wochen verstorben ist, sind die Flagggen auf Halbmast und das Land in allgemeine Staatstrauer versunken. Wir sind jetzt gespannt inwiefern sich das auf uns auswirkt.. Und davon berichten tun wir nächstes Mal😊

Schafe zählen in Mittelerde

Hui und schon wieder sind mehr denn zwei Wochen vorbei und wir bereit den Norden Neuseelands zu erkunden. Aber eins nach dem anderen, schliesslich fuhren wir gerade zwei Wochen lang die Südinsel ab.

Christchurch

Angefangen haben wir ja in Christchurch, der Stadt,  die 2010 und 2011  von zwei verheerenden Erdbeben heimgesucht wurde. Hier verbrachten wir das Wochenende bevor wir unseren Campervan anmieten konnten. Die Stadt ist leider noch sehr von den Erdbeben geprägt, dementsprechend viele Baustellen erwarten einen in der Innenstadt. Obwohl man sich mit verschiedenen Projekten Mühe gibt die Stadt „am Leben“ zu erhalten, empfanden wir es hier eher langweilig und einschläfernd, denn ob schon Samstag war, war überhaupt nichts los… So konnten wir unseren Sightseeing Spaziergang ziemlich ungestört hinter uns bringen und spätnachmittags noch die Sonne im schönen Hagley Park geniessen. Den Sonntag verbrachten wir dann am Christchurcher Hausberg wo man nebst Gondelfahrt und schöner Aussicht, auch kleinere Wanderungen unternehmen kann. 


Hitting the Road – again😎 

Montag Morgen war es wieder soweit; voller Vorfreude holten wir unseren Campervan ab, um 4 Wochen lang durch Neuseeland zu fahren. Im Gegensatz zu Australien hatten wir dieses Mal, dank einem Schnäppchen Deal den Nicole entdeckt hatte, einen richtigen Camper inkl. Küche & Bad. Dies vereinfacht das Campen in Neuseeland ungemein, da man so auch lizenziert ist wild zu campen. Ob wir wirklich die richtige Fahrprüfung für dieses „Schiff“ haben, bleibt wohl offen😄 bzw. ist hier anscheinend nicht essentiell.

Erstes Ziel war die Banks Peninsula bzw. das Städtchen Akaroa. Das mit französischen Flair versehene Dorf liegt an einer schönen Bucht mit grünen Hügeln rundherum. Auf unserer Erkundungstour der Halbinsel fanden wir uns auch ein erstes Mal umzingelt von Schafen, die vom Hirt in die eine und von uns ausversehen in die andere Richtung getrieben wurden🙈😅. Eventuell rannte das ein oder andere Schaf den Weg dreifach… Hups! Am nächsten Morgen mieteten wir uns dann für 4h ein Kajak um die Bucht vom Wasser aus zu erkunden. Blöderweise haben wir uns mit der Strömung und dem Wind etwas verschätzt, nach 1.5h aufs offene Meer zu und immer stärker werdendem Rückenwind, merkten wir dass es wohl smarter wäre wieder langsam umzukehren. Tja, zu spät realisiert – die Gegenströmung und jetzt auch Gegenwind waren so stark, dass wir uns 3h lang paddelten und die ein oder andere Welle abkriegten. So kamen wir völlig erschöpft und nass wieder zurück und vergassen noch vor lauter paddeln ein Foto zu schiessen (naja ausser verzweifelten Gesichter hätte es auch nicht viel zu fotografieren gegeben)🙈🚣🏻😪. 


Weiter ging’s Richtung Peel Forrest, wo wir eine Halbtageswanderung geplant hätten. Doch wie immer in letzter Zeit kaum sagen wir wandern, sagt Petrus „lass es regnen“😒 -na gut dann sagen wir halt „ab ins Thermalbad“ in Lake Tekapo (wo dann natürlich die Sonne schien..) gönnten wir uns ein paar Stunden Thermalbad mit der wunderschönen Aussicht auf den stahlblauen See. Ein paar Kilometer weiter fuhren wir dann am noch schöneren Lake Pukaki entlang um in Twizel unser Nachtlager aufzuschlagen.   Der nächste Morgen wartete mit Sonnenschein und wenigen Wolken auf uns – perfekt für die Halbtageswanderung am Mt. Cook dachten wir uns. So fuhren wir zum Fuss des höchsten Bergs Neuseelands um von grauen Wolken und Regen empfangen zu werden – once again Danke Petrus! Trotzdem liessen wir uns den Miniaufstieg zu einen Gletschersee nicht nehmen bevor wir wieder zum blauen Himmel fuhren. Dafür liefen wir bei Omarama durch die Clay Cliffs und fuhren nachher an den Herr der Ringe Schauplätzen Misty Mountains vorbei in das Land von Gondor & Rohan. 


Das nächste Tagesziel war Dunedin die Studentenstadt mit vielen tollen historischen Gebäuden. Zum Nachmittag ging es auf Otago Peninsula, die super schöne Halbinsel wo man mit etwas Glück Albatrosse, Pinguine und Seelöwen beobachten kann – was wir leider nicht hatten, schön war es trotzdem!


Von der Peninsula aus begannen wir am nächsten die Southern Scenic Route ab zu fahren. Im Catlins Conservation Park konnten wir viele kleine Walks zu Wasserfällen, Leuchttürmen und wunderschönen Küstenregionen machen (und da wir nie wandern sagten, schien auch immer die Sonne). Fast am südlichsten Punkt der Südinsel übernachteten wir bevor es am nächsten Morgen weiter entlang der Route nach ging. Man mag es kaum glauben, doch wir hatten hier tatsächlich das Glück bei blauem Himmel zuerst einen 45min Walk und danach noch eine 3.5h Wanderung entlang des Kepler Tracks  zu unternehmen! Um unser Glück noch etwas auszukosten fuhren wir von Te Anau gleich weiter nach Milford Sounds um das Fiordland zu erkunden. Der Weg dorthin führte an verschiedenen landschaftlich beeindruckenden Orten vorbei, von den typischen grünen Hügel, über glasklare Seen bis zu verschneiten Bergspitzen sahen wir alles.


Es gab so viel unterwegs zu sehen, dass wir fast die Öffnungszeiten des einzigen Restaurants im Ort verpasst haben (die Küchen hier schliessen oft schon um 20:00h). In Milford Sounds dreht sich alles um die Natur und es gehört fast zu den Must-do’s eine Bootsfahrt entlang des Fiords zu unternehmen. Ein lohnender Ausflug, denn nebst dem wunderschönen Fiord bekamen wir auch Delfine, Seelöwen und Pinguine zu Gesicht, was uns natürlich besonders freute! Den Nachmittag mussten wir dann grössten Teils im Auto verbringen um etwas Zeit in unserer Planung gut zu machen. Übernachtet haben wir kurz vor Queenstown direkt am Lake Wakatipu, wo es in der Nacht ziemlich stürmisch wurde. 


Leicht vom Winde verweht fuhren wir  Morgen nach Queenstown, der Stadt wo sich alles um die AA’s dreht – den Action und Adrenalin Junkies. Auch wir wollten uns zu ihnen gesellen, doch da es immernoch stürmte und vor allem kübelte, blieben wir nur kurz und fuhren lieber durchs Weingebiet weiter nach Wanaka. Auch hier regnete es noch heftig, doch wenigstens konnten wir die kurze Aufhellung zwischendurch für eine Weindegu nutzen und ein paar neue Schafsfreunde zu finden☺️🐑. Am nächsten Morgen regnete es glücklicherweise nicht mehr, dafür hatte es in der Nacht ziemlich weit hinunter geschneit und die Wolken-/ Nebeldecke hing noch immer in den Bergen fest. So war die Strasse zur Rob Roy Wanderung gesperrt und unsere Alternative den Mt. Iron zu besteigen auch nicht prickelnd, da wir dank dem Wetter statt atemberaubender Aussicht nur ein erstickendes Wolkenfeld gesehen hätten. Doch gefitzt wie wir sind (bzw. Weather.com), wussten wir das am anderen Ende des Sees das bessere Wetter herrscht – also sind wir gleich los gefahren und konnten meist bei Sonnenschein wenigstens ein paar Walks machen. 


Eins sei jedoch trotzdem gesagt: das neuseeländische Wetter ist wohl das unbeständigste Wetter überhaupt, auf unserer Fahrt von Wanaka zum Fox Glacier erlebten wir in nur wenigen Stunden alle Jahreszeiten. Vom herbstigen Nebel in den sonnigen Wintermorgen (inkl. Schnee), dann in den Regen & Hagel um kurze Zeit später wieder in der warmen Sonne zu stehen! Nid ganz bache das Wätter! Jäno, angekommen am Fox Glacier wollten wir eigentlich zum berühmten Lake Matheson um auch eines der coolen Fotos mit dem Panorama das sich im See spiegelt zu schiessen – doch kaum am Parkplatz angekommen, zogen die Wolkenfelder wieder auf, so pfeiften wir auf den See und gingen lieber in die nächste Beiz😊. Da am nächsten Morgen das Wetter gerade wieder aufhellte fuhren wir schnell 20km weiter nach Franz Josef um dort zum berühmten Franz Josef Glacier zu laufen. Wirklich beeindruckend ist nicht nur allein der Gletscher, sondern auch die Entwicklung der Landschaft in den letzten Jahren. So führte bspw. der Weg zur Gletschetzunge durch ein Stein & Geröllgebiet wo bis vor wenigen Jahren der Gletscher selbst noch durch lief – bei dem Anblick kann niemand mehr die Erderwärmung leugnen. Jedenfalls hatten wir hier für einmal Glück im Wetter Unglück, denn kurz darauf zogen die Wolken wieder auf, was uns zwar den Heliflug über das Gletschergebiet vermieste (und somit ins Wasser fiel), dafür gehörten wir zu den wenigen, die die Wanderung am Morgen trocken und mit guter Sicht machen konnten. 


Weiter ging’s der Küste entlang via Hokitika und vielen schönen kleinen Zwischenstopps zum Lake Brunner an dem wir hofften am nächsten Morgen eine kleine Wanderung machen zu können. Doch die Regel besagt halt wir sagen wandern d.h. es wird regnen😔 Aus Frust schliefen wir halt noch etwas aus und es ging schneller zurück zur (sonnigen) Küste als gedacht. In Punakaiki besuchten wir die Pancake Rocks, Felsformationen die vom Meer und durch Sedimentation die Form von Pancake Stacks bekommen haben. Sehr beeindruckend und cool zuzusehen sind auch die dadurch entstandenen Blowholes, plötzlich bläst wieder Wasser aus einem Loch, man meint ein Wal versteckt sich in den Felsen. Ansonsten mussten wir hier mal wieder etwas mehr Kilometer spuhlen, um in die Nähe des Abel Tasman NP zu kommen. 


Was wir im Nationalpark vorhatten liegt auf der Hand – wandern! Doch dieses Mal waren wir intelligent genug das Wort nicht auszusprechen und siehe da, das schönste Wochenende seit wir in NZ sind und kaum ein Wölkchen am Himmel!😄 Also sind wir schnell los und konnten unsere Wanderungen wie geplant durchführen. Mit toller Aussicht, schönen Küstenabschnitten, coolen Wasserfällen und noch dem ein oder anderen Herr der Ringe Schauplatz verbrachten wir einen schönen Tag. Am Abend gönnten wir uns im süssen Städtchen Nelson noch eine feine Pizza und Pub bevor wir müde unseren letzten Tag auf der Südinsel grob planten. 


Nach dem Kaffee fuhren wir gleich los zu Pelorus Bridge, hier am Pelorus River wurde die berühmte Szene aus Hobbit in den Fässern gedreht – das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Gut eine Stunde sind wir am wirklich schönen Fluss entlang spaziert bevor es weiter nach Renwick dem Weingebiet im Marlborough Distrikt ging. Bei strahlendem Sonnenschein verbrachten wir den Nachmittag auf verschiedenen Weingebieten, wo wir nebst degustieren natürlich auch die ein oder andere Flasche kauften. 🍷😎 Zum Abend genossen wor beim grillieren noch die letzten Sonnenstrahlen bevor es am nächsten Morgen früh auf die Fähre zur Nordinsel ging.

Das wäre es Mal wieder von uns soweit. Wir hoffen ihr habt Freude daran und wollten uns an der Stelle für die vielen netten Kommentare und Komplimente von einigen bedanken! So macht es uns auch Spass Beiträge zu schreiben😊