Jungle-Fever in Laos & Thailand once again

HAPPY NEW YEAR GUYS! 🎉2️⃣0️⃣1️⃣7️⃣🎉Auf diesem Weg noch allen ein gutes neues Jahr, wir hoffen Ihr seid gut gestartet und wünschen ein erfolgreiches & glückliches 2017! 🍾🐷🍀💐

Doch machen wir zuerst noch eine kleine Zeitreise zurück ins 2016…😉

Kurz vor Weihnachten kamen wir nämlich in Laos, genauer in Muang Khua, an. Vom eher kalten Vietnam sind wir praktisch über Nacht wieder in die 25+Grad Zone befördert worden, zum Glück! Der kleine Zwischenhalt in Muang Khua diente eher zur Erholung der 16h Busfahrt, obwohl es schön an einem Fluss gelegen wäre, war das Dorf null auf Touris ausgerichtet, Englisch konnte jedenfalls niemand. Mit Zeichensprache besorgten wir uns ein Zimmer und auch ein Busticket für den nächsten Tag. Unser Ziel Luang Namtha erreichten wir eine kuriose, aber beeindruckende Busfahrt später. Hier entschieden wir uns am Heiligabend einen 3-Tage-Dschungeltrek zu beginnen, in der Hoffnung ein paar spannende Wildlife Begegnungen zu machen (schliesslich soll es hier neben Bären, Kobras und Affen auch Tiger geben). Naja, diese Hoffnung wurde schnell begraben, unser erfahrener Guide hat noch nie einen Tiger oder Bären live gesehen und im Allgemeinen meiden die Tiere Menschen sehr. Nach unserer Amazonas Erfahrung, dachten wir, wir sind gut gewappnet und „dschungliger“ wird es wohl kaum werden… Tadaaa falsch gedacht! Welcome to the real freaking jungle! Los ging es gleich mal auf einem steilen Hang durch das Gedicht hindurch, nur ein ultra schmaler „Weg“ als Richtung. Nach 5min waren wir alle (unsere zwei Guides, ein Trekking-Gspänli und wir) total durchgeschwitzt und wünschten uns einen leichteren Rucksack und mehr Wasser zugleich. Extrem steil hinauf und genauso steil bergab ging es für 6h – extrem Kräfte zerrend und hauptsächlich schwitzig das Ganze😅. Angekommen an unserem Rastplatz für die Nacht machten sich die Guides an die Arbeit, aus Bambus bauten sie uns ein Nachtlager inkl. Bett auf, dann kochten sie in Bambusrohren Reis, bereiteten den am Fluss gepflückten Farn als Gemüsebeilage zu und legten Bananenpalmenblätter als Tischgedeck aus. Ein echtes Erlebnis und ein Weihnachtsessen, dass wir nicht so schnell vergessen werden – Merry Christmas mitten im Dschungel! Der zweite Tag sah ähnlich wie der erste aus: wandern! Zwischendurch entdeckten wir noch einen (vollgesogenen, yummy!) Blutegel an Nicoles Bein und einen riesigen Nashornkäfer (nicht die Wildlife Experience die wir uns vorgestellt haben😄). Pünktlich zum Mittagessen erreichten wir schon unser Rastplatz, eine alte Fischerhütte am Fluss. Während die Fiteren nachmittags noch mit dem einen Guide zu einem Aussichtspunkt in der Nähe wanderten, badeten die Faulen (bzw. die Faule😉) im Fluss und half das Lager etwas zu verschönern. Abends assen wir wieder vom Lagerfeuer das gesammelte Junglefood (Seegras, Schwarzer Pilz, Bananenblüte, Farn) mit Stickyrice aus dem Bambusrohr. Alles in allem eine mega coole Erfahrung und selbst die handgrossen & absolut ekligen Spinnen 🕷🕷🕷 die in der Nacht hervor krochen, konnten den Trip als Ganzes nicht vermiesen. Der dritte Tag war dann der Fun-Tag, aus Bambus (ja, Bambus kann man für ALLES gebrauchen, merkt euch das falls ihr mal im Dschungel verloren geht!😉😄) bauten wir Flosse und rafteten so den Fluss hinunter zurück zum Ausgangsort. Das machte ziemlich viel Spass, vor allem als unser Gspänli & Guide in den Fluss fiel, Adrian von Nicole im letzten Moment aufgefangen wurde und der zweite Guide völlig ruhig sein Liedchen weiter sang☺️. Definitiv unvergessliche Weihnachten!


Nach einer weiteren Nacht (endlich wieder in einem Bett mit Matratze!) in Luang Namtha, nahmen wir am nächsten Tag den Bus nach Luang Prabang, der wohl schönsten Stadt in Laos. Schon alleine die Fahrt dorthin war landschaftlich der Hammer, die Stadt selbst ist so süss und freundlich, man will für immer bleiben. Der erste Tag verbrachten wir mit Tempel & Kultur, Luang Prabang war bis in die 70er als der Kommunismus in Laos Einzug hielt, die Hauptstadt der vormaligen Monarchie, dementsprechend gibt es nebst dem Königspalast auch etliche Tempelanlagen – eine schöner als die andere. Ein weiteres Must-do sind die Kaskaden-Wasserfälle einige Kilometer ausserhalb der Stadt, wunderschön kristallklares Wasser mit einem der schönsten Wasserfälle In der Region. Wir kletterten natürlich auch hinauf um nebst dem fallenden Wasser auch noch eine schöne Aussicht geniessen zu können🤗. Ein toller Ort um ein paar entspannte Stunden zu verbringen. So freundlich und schön Luang Prabang auch war, konnten wir leider nicht für immer bleiben (schon alleine visatechnisch nicht) und darum ging es nach drei Tagen weiter nach Vang Vieng, wo wir pünktlich zu Silvester eintrafen. Die Stadt selbst ist so ziemlich das Gegenteil von Luang Prabang, rau und laut, die Landschaft rund um Vang Vieng jedoch atemberaubend schön, so dass wir über die (‚tschuldigung) hässliche Stadt hinweg sehen vermochten. Für den Silvestertag buchten wir eine Tagestour wo wir die riesigen Höhlen in den Kalksteinbergen erkundeten, um danach den Fluss hinab 15km zu kajaken und die letzten 5km auf einer Tube die Seele baumeln zu lassen – ready for the new year. Die letzten Stunden des Jahres waren angezählt als wir im Irishpub zu Livemusik Burger verdrückten und langsam aber sicher auf den letzten Countdown des Jahres warteten.🍾🍾🍾 Also Hallo 2017, new year – new adventures, I guess or maybe rather same same but different?! We will see… 


Erste Tat im neuen Jahr: Busticket nach Vientiane besorgen, der Hauptstadt Laos. Um ehrlich zu sein gibt es hier weder viel zu machen noch zu berichten, ausser sich durch die vielen europäischen Restaurants zu essen fanden wir ziemlich gar nichts hier spannend. Gut, es gab einige schöne Gebäude und Plätze, aber das war’s auch schon. Highlight war wohl das Nicole in der Nacht hohes Fieber bekam und wir zum Arzt mussten, nach der (typisch panischen) Selbstdiagnose von Dengue-Fieber/ Zika/ Malaria oder sonst was Tropisches, konnte der Arzt entwarnen – „nur“ eine bakterielle Lebensmittelvergiftung. Tja, der Nachtbus nach Chiang Mai in Thailand war schon gebucht, also reisten wir trotz fiebrigen Reisenden weiter, bzw. irgendwie zurück: Nice to meet you Thailand, again.😉

Thailand once again

Geplant waren in Chiang Mai eigentlich einen Thai-Kochkurs, eine Wanderung und ein Elephant-Rescue-Center Besuch. Doch Nicoles Krankheit machte uns einen Strich durch die Rechnung. Während Nicole hauptsächlich schlief, erkundete Adrian die Stadt alleine und besichtigte den ein oder anderen Tempel. Ehrlich gesagt hatten wir uns so gefreut auf Chiang Mai, doch die Umstände machten es zum Reinfall. Da wir auch nur ein 14 Tage Visa für Thailand hatten und dies für den Ganzen Norden reichen musste, konnten (oder wollten) wir leider nicht mal länger bleiben… Schade, aber das gehört halt leider zum Traveller-Leben dazu.

Weiter ging es dann nach Sukhothai, eine Hochburg vor hunderten Jahren und heute noch ein beeindruckender Geschichtspark mit Ruinen und alten Tempeln. Einen Tag spazierten wir durch die schöne und ruhige Parkanlage, genossen das warme Wetter und fahrten Tuk-Tuk. Zurück zur schönen Seite des Reisens. 😊 Nächster Stopp: Ayutthaya, die Hauptstadt des Siam-Reichs wartete mit noch grösseren und noch beeindruckenderen Ruinen von Tempeln und Palästen auf uns. Mit dem Velo fuhren wir die riesige Parkanlage ab und bestaunten die Übrigbleibsel des längst vergangen Reichs. Zum Abend hin besuchten wir noch einen Schwimmenden Markt und planten die nächsten Tage grob weiter.


Und so endet die Zeitreise und wir sind in der Gegenwart angekommen… Heute Morgen fuhren wir per Zug nach Pak Chong und morgen wartet der Nationalpark von Khao Yai auf uns. Wir sind gespannt!

2 Kommentare zu „Jungle-Fever in Laos & Thailand once again

  1. Hallo ihr beiden, wünsche auch euch ein tolles 2017 mit vielen neuen Eindrücken (die habt ihr ja bereits jeden Tag) und vor allem dass ihr dann, wann auch immer wieder gesund nach Hause kommt. Geniesst die Zeit! und Nicole es ist immer spanend deine Ausführungen zu lesen, man hat das Gefühl selber ein bisschen dabei zu sein. Besonders der Teil von Chiang Mai Richtung Bangkok (hab ich auch mal gemacht) war wie ein déja vue zu lesen. 🙂
    Liebi Grüess Gotti

    Gefällt 1 Person

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